Sie wohnen zur Miete und wollen trotzdem mehr als weiße Wände? Mit der richtigen Tapete und guter Vorbereitung geben Sie die Wand beim Auszug sauber zurück.

Zuerst klären

Schauen Sie in Ihren Mietvertrag und sprechen Sie mit dem Vermieter: welche Wand, welches Produkt und ob die Tapete beim Auszug entfernt werden soll. Eine kurze schriftliche Absprache vermeidet späteren Streit. Besonders auffällige Farben und Muster müssen beim Auszug oft entfernt werden.


Der Schlüssel: Vlies

  • Vliestapete: Modelle mit dem Symbol „trocken abziehbar" lassen sich als ganze Bahn von der Wand ziehen. Papiertapeten müssen dagegen eingeweicht und abgekratzt werden. Mehr in Tapetenarten im Vergleich.
  • Grundierung: Eine Grundierung vor dem Tapezieren schützt den Anstrich; beim Abziehen bleibt die Farbe an der Wand.
  • Kleister: den zur Tapete passenden Kleister verwenden; zu viel Kleister erschwert das Entfernen.

Budgetfreundlich planen

  • Eine Akzentwand genügt: TV-Wand oder Bettwand.
  • Strukturierte Uni-Tapeten passen zu jeder Einrichtung und auch in die nächste Wohnung.
  • Rollenmenge vorher berechnen: Tapetenbedarf berechnen.

Häufige Fragen

Darf ich als Mieter tapezieren?

Die Gestaltung der Wohnung ist in der Regel erlaubt; was beim Auszug gilt, regelt Ihr Mietvertrag. Im Zweifel vorher mit dem Vermieter sprechen.

Wie entferne ich Vliestapete beim Auszug?

Bahn an einer unteren Ecke anheben und langsam, flach zur Wand abziehen; Kleisterreste mit lauwarmem Wasser abwaschen.

Sind selbstklebende Tapeten besser?

Sie können beim Entfernen den Anstrich mitreißen und sich an den Kanten lösen. Geklebte Vliestapete liegt sauberer und lässt sich oft besser entfernen.

Was ist mit Raufaser darunter?

Auf fest haftender Raufaser kann tapeziert werden; sie wird beim Auszug mit entfernt, falls vereinbart.

Muss ich danach streichen?

Das hängt vom Mietvertrag ab; ein Anstrich nach dem Entfernen ist oft sinnvoll.

Passende Vliestapete finden: WhatsApp +49 178 265 93 11